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Der Libanon – ein gebeuteltes Land

Ende September erreichte uns aus dem Libanon die höchst besorgniserregende Nachricht, dass es Corona-Fälle in Deir el Salib gibt, dem Heim für Menschen mit Behinderung, in dem viele unserer Freunde aus den Summercamps leben. Trotz der großen Bemühungen der Schwestern, die Bewohner vor dieser Bedrohung zu schützen, hat das Virus seinen Weg ins Heim gefunden. Mit Hilfe der Malteser vor Ort wird und wurde alles darangesetzt, die Ausbreitung so weit wie möglich einzudämmen. 


Der Libanon befand sich in der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise seiner Geschichte, als sich die Notlage durch den Ausbruch des Coronavirus weiter zuspitzte. Die verheerenden Explosionen im Hafen Beiruts haben das bereits gebeutelte Land noch näher an den Rand des Kollapses gebracht. Gerade jetzt benötigen die Menschen vor Ort unsere Hilfe dringender denn je!


Die Hilfe des Libanonprojekts konzentriert sich auf unsere Freunde in den Heimen. Unser Projektleiter vor Ort, Abouna Romanos Bou Assi, steht in engem Kontakt mit den leitenden Schwestern und informiert uns laufend darüber, wo unsere Freunde, die seit Monaten in den Heimen isoliert sind, unsere Hilfe dringend benötigen.

Ein Feriencamp im Libanon? Kreuz & Quer – der Podcast aus dem Bistum Trier

Der Libanon? Hm ... ewig langer Bürgerkrieg, im vergangenen Jahr die verheerende Explosion in Beirut ... halt Chaos irgendwie. Oder fällt Euch noch etwas anderes zum Libanon ein? Prof. Dr. Franziskus von Heereman hat einen differenzierten Blick auf das kleine Land. Für unseren Podcast „Kreuz & Quer“ hat er Julia Fröder erzählt von den Menschen im Libanon und der Kultur - und von einem Feriencamp für Menschen mit Behinderung.

Was dank großzügiger Spenden seit Ausbruch des Coronavirus geschah:

Durch die Detonation zerstörte Fenster, Türen und medizinische Geräte konnten repariert werden.

Mit monatlichen Windelnspenden kann die Versorgung von ca. 60 Heimbewohnern sichergestellt werden. 

Bei Medikamentenengpässen helfen wir aus. 

Mit monatlichen Milchpulverspenden kann eine dauernde Versorgungslücke geschlossen werden.

Kontaktlose Fieberthermometer helfen nun bei der Viruseindämmung.

Es konnte die dringend benötigte Bekleidung für 100 Bewohner finanziert werden.

Die Bewohner können sich immer wieder über  Überraschungspakete mit Süßigkeiten freuen!

Ein Hoffnungsschimmer

Fantastischerweise konnten nach vielen Monaten des Stillstands bereits wieder kleinere Camps unter strengsten Hygienemaßnahme in unserem Center in den Bergen stattfinden. Gemeinsam mit der libanesischen Ordensjugend und internationalen Volontären versuchen wir unser Möglichstes, die Gäste aus ihrer Isolation zu holen und ihnen in diesen schwierigen Zeiten beizustehen. 


Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort werden wir uns weiterhin mit aller Kraft darum bemühen, passgenaue und nachhaltige Hilfe für unsere Freunde in den Heimen zu leisten. 

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