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Die Camps

Jeden Sommer fahren junge deutsche und europäische Malteser in den Libanon, um dort gemeinsam mit libanesischen Jugendlichen 2 Monate lang etwa 180 Behinderte und Kranke zu betreuen.

Die Sommercamps finden im Centre al Fahdi, einem behindertengerechten Haus in den Bergen bei Beirut statt. Das Centre gehörte einst dem griechisch-katholischen Kloster „Monastère de la Résurrection“ und wurde im Jahr 2006 von der libanesischen Assoziation des Malteserordens gekauft.

Die Gäste kommen aus über vier verschiedenen Heimen im Libanon und  werden in sechs Camps  für je sechs Tage in einer Einzelbetreuung umsorgt und gepflegt. Die Zeit in den Bergen soll für sie eine Zeit der Ferien sein. Im Vordergrund stehen dabei die individuellen Fähigkeiten und Vorlieben jedes einzelnen Gasts. Entsprechend verschieden verläuft ein Tag im Camp: Aufgeregtes Herumlaufen, gelassenes in der Sonne Sitzen, wildes Toben, Begeisterung über die Gelegenheit, ein ruhiges Eckchen nur für sich gefunden zu haben. Daneben gibt es gemeinschaftliche Aktivitäten, einfache Spiele, den abendlichen Singkreis, einen Ausflug ans Meer oder in die Taverne.

Eine Mitfahrerin: „…Es ist die Eins-zu-Eins-Betreuung, die die Camps ausmacht. Denn was wir für unsere behinderten Gäste tun können, sieht im Vergleich zu ihrem Schicksal nach wenig aus. Und doch erstaunt es mich immer wieder, auf welch fruchtbaren Boden jede Zuwendung  fällt. Wir erleben immer wieder, wie ein unruhiges und verstörtes Kind zur Ruhe kommt. Dass einer aus der Verschlossenheit heraustritt in die Beziehung. Viele unsere Gäste wissen mittlerweile, dass der Sommer im Libanon auch immer Ferien mit den Malteser bedeutet und freuen sich das ganze Jahr auf diese Zeit…“

Jedes Team wird von einem Priester und einem Arzt begleitet. Beide sind unersetzlich, denn der Dienst im Camp ist sowohl körperlich wie seelisch eine große Herausforderung.

Kontakt

Elisalex Clary

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