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Bildung

Hintergrund des Bildungsangebots ist der Wunsch, eine Basis zu schaffen, auf der interreligiöser Dialog möglich wird. Wir wollen die Teilnehmer bestärken, sich für diesen Dialog einzusetzen und offen zu werden für echte Toleranz. Eine Toleranz die überlegt und fundiert ist – weil man weiß, wo man herkommt und weil man den Glauben und die Kultur des Anderen kennen- und respektieren gelernt hat.

Die CARAVANISTEN beginnen den Bildungsteil mit einem 3-wöchigen Vorbereitungsseminar in Deutschland. Eine theoretische wie praktische Einführung in die Behindertenarbeit, katechetische Vorträge, ein Rethorik- und Kommunikationsseminar, gemeinsames Gebet, Sport und Musik sind unter anderem Teil der Vorbereitung.

Das Bildungsprogramm wird im Libanon - mit einem einmonatigen arabischen Sprachkurs fortgeführt. Nach diesem Monat nehmen die CARAVANISTEN an Seminaren an der Jesuitenuniversität Beirut teil. Neben der ausführlichen Behandlung des Christentums wird das Kennenlernen des Islams im Vordergrund stehen. Aber auch arabische Politik und Kultur werden behandelt.  Der Libanon ist eines der wenigen Länder im Nahen/Mittleren Osten, in dem ein Miteinander von Religionen und Kulturen noch erlebbar ist. Über 18 verschiedene Konfessionen sind hier zu finden. Diese Vielfalt soll im Bildungsprogramm abgebildet werden. Durch zusätzliche Vorträge vom muslimischen Mufti, ebenso wie durch den orthodoxen Popen, durch ein Mitglied der Hisbollah, oder den Palästinenser aus dem libanesischen Flüchtlingscamp, soweit dies möglich ist. Auch thematisch passende Ausflüge zu kulturellen Stätten im Libanon sind Teil des Programms. Für die Ausbildung werden 16 international anerkannte ECTS Punkte vergeben.

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Diane Moussa

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