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Die Sommercamps

Entstehung der Sommercamps

Die Idee des Libanonprojekts entstand im Jahr 1997, als Franziskus Heereman bei einer Reise in den Libanon mit den unerträglichen Umständen konfrontiert wurde, in dem kranke und behinderte Menschen dort leben müssen. Ein Besuch in den beiden größten Behindertenheimen Beiruts erschütterte ihn zutiefst. In kahlen Räumen hockend, dicht beieinander in gesicherten Betten liegend, teilweise in Zwangsjacken, fristeten Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeder körperlichen und geistigen Behinderung ihren Alltag.  Die christlichen Institutionen arbeiten fast ohne staatliche Hilfe und mit kaum privater Unterstützung. Mehr als nur die nötigste Versorgung blieb den Schützlingen daher bis dahin verwehrt.

Der damals 20 Jährige Malteser sah akuten Handlungsbedarf und kehrte im darauffolgenden Jahr mit 27 Freunden aus Deutschland zurück. Er organisierte einen Ferienaufenthalt in einem Haus in den libanesischen Bergen, bei dem die behinderten Gäste in persönlicher Betreuung liebevolle Zuwendung erfahren konnten. Seither finden die Camps jedes Jahr statt. Das „Libanonprojekt“ wird unter der Fahne der Gemeinschaft junger Malteser (vor 2004 Jugendkommission der Dt. Assoziation) ausschließlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen organisiert. Mehr als 350 Jugendliche haben in den letzten Jahren Zeit und Geld investiert um die Situation behinderter Menschen, die im Libanon vielerorts noch als Schande gelten, zu verbessern. Viele von Ihnen kommen jährlich wieder um ihre neuen Freunde zu besuchen.

Auch die Zusammenarbeit mit den Libanesen hat sich in den Jahren verändert. Bis zu einem Drittel der Volontäre sind mittlerweile libanesische Jugendliche, die sich dem Projekt verpflichtet haben und daran teilnehmen. Viele von Ihnen besuchen die Schützlinge auch unter dem Jahr oder organisieren kleinere Camps zu Weihnachten oder Ostern.

Kontakt

Elisalex Clary

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